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Jan Decker
Eckermann oder die Geburt der Psychoanalyse aus dem Geist Goethes

Theatermonolog in drei Bildern mit Zeichnungen von Kay Voigtmann
 
Edition Ornament 2012
72 Seiten, englische Broschur
Ca. € 14,90 (D)
ISBN 978-3-936455-99-1
 
Johann Peter Eckermann ist nach Goethes Tod in Weimar geblieben. Vom übermächtigen Schatten des Olympiers kann er sich nicht freimachen, auch nach Erscheinen der dreibändigen "Gespräche mit Goethe" nicht. Verarmt und vereinsamt haust er mit seinen Vogelkäfigen und Entwürfen zu einem vierten Band der "Gespräche mit Goethe" in seiner Stube. Nun steht ihm Ärger ins Haus. Nach einer ungenehmigten Reise in die Lüneburger Heide will der Weimarer Hof sein Jahressalär von 300 Talern absetzen. Eckermann muss sich vor Johann Christian August Heinroth rechtfertigen, dem ersten Inhaber eines Lehrstuhls für psychische Therapie. Es geht um nicht weniger als Eckermanns Zurechnungsfähigkeit.

Ein Theaterstück über verpasstes Glück und verfehlte Selbstständigkeit, gespiegelt in der merkwürdigsten Symbiose der deutschen Literatur.